Archive for September 18th, 2012

September 18, 2012

Angekommen in Brüssel!!

Wir sind da!! Gegen 16:30 Uhr sind wir heute in Brüssel eingetroffen. Der heutige Tag verging wie im Flug.

Nach dem Frühstück gab es noch eine kleine Führung durch das alternative Wohnviertel in Louvain-la-Neuve und dann starteten wir zu unserer letzten Etappe. Etwa 40 km lagen vor uns und wir kamen zügig voran. Den Traktor samt Anhänger und einen weiteren Traktor wollten wir am frühen Nachmittag treffen. Mittags machten wir eine kurze Pause und dann fuhren wir zum Traktor-Treffpunkt, wo weitere RadlerInnen auf uns warteten. Der zweite Traktor wurde noch mit Gemüse, Blumen und Bannern geschmückt. Um 15 Uhr traf dann die Polizei ein um uns abzuholen.

Mit einer Eskorte aus Polizeimotorrädern fuhren wir über den Boulevard du Souverain in Brüssel ein und am Triumphbogen vorbei in den Parc du Cinquantaire. Dort erwartete uns ein kleines Begrüßungskomittee. Nach einer Weile trafen auch die anderen Routen aus Holland, Frankreich und England ein. Jetzt wird gefeiert!

September 18, 2012

One night to go – vielä yksi yö!

Ony one night to go the GoodFoodMarch in Helsinki!

Vielä yksi yö ja Hyvän Ruoan Marssi alkaa Helsingissä!

September 18, 2012

Spanish farmers defending a more social farming model and protest against the current CAP proposal

COAG Press Conference/protest in Madrid/COAG

In the middle of a majestic avenue and across the representations of the European Commission and European Parliament in Madrid, COAG– one of the most important farmers unions in Spain- held their Press Conference and protest on CAP. Surrounded by colourful agricultural products from all over Spain and a huge banner reading ” Agriculture is Food”, the whole Executive body of COAG and all their regional general secretaries, 30 people in total, announced their farmers’ mobilisations against the current proposal of Common Agriculture Policy.

Today’s action marked the beginning of a campaign that will see a series of protests, this Autumn, on current CAP reform and for a more social agricultural model. In case of the approval of the current CAP proposal, COAG rung the bell with regards the risks entailed for our agriculture production and the threatening food crisis.

Miguel Blanco, the General Secretary of COAG, announced that this event is in solidarity with the GOOD FOOD MARCH, that tomorrow will celebrate its finale in Brussels. So tomorrow, I will meet again several members of the COAG executive Body amidst the hundreds of marchers that will arrive outside the European Parliament calling for a radical farming reform.

As they stressed, this CAP is a threat to the spanish dairy and other livestock sectors, as well as sugar beets, horticulture, cereals, potatoes, wine and so on.

Especially, in the midst of a global food crisis that is moving towards the developed countries mainly due to the the deregulation of the markets and the financial speculation on agricultural commodities COAG asserted that it is suicidal to defend a CAP that will dismantle a substantial portion of our production system agriculture.

According to Miguel Blanco, If you close the door to our agriculture, you open the doors wide to the food crisis.” and he added ” it is about defending our agriculture as a strategic sector, therefore, it is a matter that concerns the spanish government. Defending our agriculture food we defend the food security for the whole of society.

COAG warned that food dependency lead to the rise of basic food prices in the medium term, that’s why it is strategic to maintain our agricultural production potential. They also alerted that the current unsustainable situation on the increase of prices of agricultural inputs such as diesel, fertilizers, electricity and above all animal feed. Only in the case of soybeans, the price has skyrocketed 78% in the last twelve months. This has lead to an unsustainable situation to all the spanish livestock sectors.

Therefore COAG’s mobilisations are asking for another model of agricultural and food policy. Their main demands include: appropriate regulation of markets, profitable prices for the farmers, maintainance of the production quotas and rights, regulation of the food chain, defence of the Community preference principle, import controls, an aid policy aiming at promoting agricultural employment and a rural development policy that promotes agriculture, local transformation and the inclusion of youth and women.

Apparently, the food that was brought to the protest (5,000 kg of staple foods milk, sugar, oil, fruits and vegetables) will be delivered as a gesture of solidarity to the Food Bank of Madrid, to help alleviate situations of extreme need.

So Autumn will be hot for the CAP negotiations in Spain and will report again soon.

Myrto Pispini, ARC web correspondant for Spain and Greece.

September 18, 2012

Von Namur nach Louvain-la-Neuve

Am Morgen holte uns die Polizeieskorte in Bonnine ab um uns in das nahegelegene Namur zu bringen. Da dort schon seit dem Wochenende die Fête de la Wallonie stattfand, waren viele Straßen gesperrt und unser großer Schlepper mit den vielen bunten Kühen hatte Mühe sich seinen Weg durch die Stände und Fußgänger zu bahnen.

In Namur empfingen uns verschiedene Organisationen und in einem bunten Pavillon fand ein Treffen mit den wallonischen Landwirtschaftsministern und weiteren politischen Vertretern statt. Nach einem Gespräch mit den Politikern über den Good Food March, die GAP-Reform und die Situation der Landwirtschaft in Belgien und besonders in der Wallonie, gab es eine Verköstigung mit regionalen Produkten. Unsere Küche hatte für warmes Essen gesorgt und so saßen bald alle zusammen an langen Tischen. Am frühen Nachmittag kam dann eine weitere Polizeieskorte um uns wieder aus der Stadt herauszugeleiten.

Da wir uns am Vortag entschieden hatten, lieber auf kleineren Nebenstraßen zu fahren, verließ uns die Polizei am Radweg und der große Traktor fuhr zunächst alleine weiter um uns später in einem kleinen Ort wieder zu treffen. Von da an fuhren wir ohne Polizeieskorte gemeinsam weiter, was sich als gar nicht so einfach herausstellte, da mal die RadlerInnen auf den Traktor warten mussten, mal umgekehrt. Für unsere Tagesetappe brauchten wir daher relativ lange, kamen aber abends pünktlich zum nächsten Treffen in Louvain-la-Neuve an. Dort empfingen uns Vertreterinnen und Vertreter verschiedener Organisationen am Rande des großen Campus. Nach einer kurzen Vorstellungsrunde liefen wir die letzten Meter gemeinsam zu unserem heutigen Ziel, dem Quartier de la Baraque, einem alternativen Wohnviertel in Louvain-la-Neuve. Umgeben von kleinen bunten Gemüsegärten standen schön verzierte Bauwägen, Stroh- und Lehmhäuser und kugelige Bauten, in denen wir teilweise übernachten würden. Unsere Küche hatte – natürlich! – das Essen schon fertig und wir freuten uns auf die warme Hirse mit Gemüse. Nach dem Essen gab es noch eine kleine Spülparty!

September 18, 2012

In Ciney am Jahrestag des belgischen Milchstreiks

Als wir morgens in Wavreilles aufwachten, war es noch dunkel und kalt. Bald zeigten sich aber die ersten Sonnenstrahlen hinter den Bäumen. Kurz vor unserer Abfahrt gab es noch den ersten platten Reifen der Tour – Premiere! Mit etwas Verzögerung ging es dann los. Der Weg war schön, hatte aber wieder einige Steigungen zu bieten. Unterwegs gab es noch ein paar Fahrradprobleme, so dass wir nur langsam vorankamen. Nach einem kurzen Zwischenstopp an einem landwirtschaftlichen Kollektiv ging es dann aber zügig weiter durch sonnenbeschienene Mohnfelder und grüne Hügel.

Mit einiger Verspätung kamen wir am Rande von Ciney an. Dort warteten schon die belgischen Milchbauern und die Presse auf uns: es war der dritte Jahrestag des großen Milchstreiks in Belgien. Am 16. September 2009 hatten die belgischen Milchbauern an diesem Ort 3 Millionen Liter Milch aus Protest gegen die fallenden Milchpreise ausgeschüttet. An dem kleinen Denkmal des Jahrestags, einer Stele mit einer Kuh in den belgischen Nationalfarben – das Symbol der “Fairen Milch” in Belgien, standen mehrere Kamera- und Radioteams. Die Ansprachen hatten wir leider verpasst, glücklicherweise waren aber schon weitere Good Food March-TeilnehmerInnen zuvor mit dem Zug nach Ciney gekommen. Sie hatten uns schon auf den ersten Etappen begleitet und wollten sich uns nun wieder anschließen. Spontan waren sie bereit als Vorhut des Good Food Marchs der Presse Rede und Antwort zu stehen. Auch auf der Bühne war der Good Food March  so dann doch noch vertreten. Nachdem die anderen Radlerinnen und Radler eingetroffen waren, gaben uns die Milchbauern einen großen Schlepper mit 10 großen bunten Kühen, welche „Die faire Milch“ in den verschiedenen Sprachen und Ländern repräsentieren, mit auf den Weg. Gemeinsam fuhren wir ins Stadtzentrum von Ciney, wo es warmes Mittagessen von unserer Küche und ein von den Milchbauern organisiertes Barbecue gab. Es war warm und die Sonne lachte vom Himmel.

Am frühen Nachmittag kam dann die Polizei auf den Platz um uns weiter Richtung Namur zu eskortieren. Vorne fuhr ein Polizeiauto, drei Polizeimotorräder stoppten den Verkehr und so fuhren wir auf der Nationalstraße RN 4 weiter Richtung Norden. Ein Teil der RadfahrerInnen zog es vor auf kleinen Wegen weiterzufahren und so trennten wir uns nach einigen Kilometern. Der bunte Treck auf der  großen Hauptstraße kam zügig voran und so waren wir schon bald in Bonnine, wo wir auf dem Schlosshof (Fèrme du Chateau) übernachteten. Abends saßen wir noch lange am Feuer beisammen. Insgesamt waren wir heute 70 km gefahren.

September 18, 2012

Action à la ferme des 1000 vaches!

September 18, 2012

In Lille we headed to meet members and supporters of Confederation Paysanne at, what had been called, ‘à la Ferme du Sart’ – The Farm of Sart.  The son from the giant sports retailing family that owns ‘Decathlon’, which had branches in most high streets across France, had started this new enterprise.  The Confederation Paysanne and others questioned the use of a farm/farmers identity by a business which is proving to be primarily a retail operation and is manoeuvring to expand through franchises.  A previous protest at another branch saw a sign being pulled down by tractor and hearing about today’s planned visit the owner had decided to bow to pressure, dropping ‘à la Ferme’ from the beginning of the name.

Du Sart
Du Sart without ‘à la Ferme’

On route we have also seen another way that food retailing can be organised.  We stopped in France, and then again in Belgium at farmers co-operative shops.

‘Au Panier Vert’ is a co-operative of 30 producers who decided to work together to directly retail their produce from a small shop they started on one of their farms, close to Lille.  80% of the sale price goes back to the producer the other 20% is kept for the costs of the co-operative.  Over the years they have built a shop and food processing facilities and then later expanded it.  Now they offer a large range of meat, diary, fruit, vegetables, plants and bakery produce.  Their produce sells at a similar price to that of the big supermarkets.

We also stopped at the abattoir of the co-operative ‘Coprosain’ at Ath in Belgium.  Coprosain was created following protests against the closure of the local diary.  A number of farmers decided to create a new co-operative diary business processing their milk and retailing their other produce from the premises.  Customers asked why they could not also purchase meat from the animals that the farmers reared and in response to this demand the co-operative made the necessary investment to open their own abattoir.  Eighty percent of the co-operative is owned by the producers.  The co-op has been extremely successful, opening two additional shops, also selling at 18 markets.  It employs 45 workers.  Despite much interest they decided not to expand their operation beyond the 45 producers involved now.  They don’t want to create another huge corporation but would rather see numerous local initiatives.

There is a clear contrast between this model, shops selling exclusively locally grown and processed produce with the growers getting a fair price for their work and the more common model where farmers produce for the commodity markets with large buyers and supermarkets occupying hugely powerful positions in the supply chain and making huge profits while growers struggle to make ends meet.

September 18, 2012

Van De Beukenhof naar Vorselaar + Herentals

Today We left the farm Beukenhof after taking a photo with all the people coming there for useful empoyment suited to their abilties. They helped us hold the banner and shout our slogans: what do we want?: Good Food! When do we want it? Now!Beukenhof departure
When crossing a busy main road we unfolded the large banner across the railing and most of the truck drivers switched on their lights, hooted and waved before driving under into the viaduct, which was fun.
In Hoogstraten we had our lunch on a bench in the beuatiful beguinage and later coffee on a pavement café. There were lots of people around to watch beautiful art works made out of vegetables and flowers. A good destination for food???? We gave some of them leaflets to counterbalance it.
After proceeding onto sandier and sandier tracks till we had to walk and asking around we at last arrived at the place in Vorselaar, where Friends of the Earth are having a conference this week and they were kind enough to offer us hospitality. Bavos AardappelhoeveTonight we spent a real GOOD FOOD evening at the organic farm of Bavo Verwimp, where Flemish organisations such as WERVEL and voedselGroup had brought the Greek professor Kamenides who set up this great scheme for short chains which is benefiting both consumers and producers in these difficult times for the Greeks. In Thesaloniki all 14 communities offer this possibilty for consumers to hand in their shopping list and the Prof and his students arrange for farmers to deliver the goods the next week through the internet. In Athen half of the communities cooperate. The farmers deliver 12 products now. They are going to work according to a new model next year. That will be a good time to spread their model across Europe.Discussion on Bavos Farm