Archive for September 14th, 2012

September 14, 2012

Peasants in search of Land!

After an eventful start to our voyage in Calais we headed off across the countryside towards Saint Omer.

One of our cycling companions, Martin lives and work the land at a small holding close to our planned route so we detour to visit his wonderful abode.

Flying the flag ‘Paysans enquete de terre!’ (Peasants in search of land!) he explained how he came to live there. The typical French farmstead had been a stop on a ‘cyclotour’ he made with a group of young people who want to get on the land.  The challenges they face are high land prices (particularly due to speculation), the lack of availability of small pockets of land in the area, diffficulty getting planning to live on their farms and the need for specific agricultural training (required in France in order to access social services).

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Martin now lives there and grows vegetables for his keep, but is still on the hunt for his own pocket of land and is passionate about changing the situation for other young people across Europe!

He is joining us to Brussels to make his message loud and clear! There are thousands of young people and potential new entrants to farming all across Europe. The CAP must support them to make this important step to help create a future of good food and farming!

September 14, 2012

Aktion in Luxemburg und Ankunft in Belgien

Tief und fest haben wir im großen Matratzenlager bei den Pfadfindern geschlafen. Morgens war die Luft kalt und herbstlich. Nach dem Frühstück mit warmem Brei ging es dann am Fluss entlang Richtung Zentrum. Da das Zentrum in der Hochstadt liegt, mussten wir unsere Fahrräder mit dem Aufzug hinauf transportieren. Oben angekommen erreichten wir nach wenigen Metern den Place Guillaume II auf dem bereits unser großer roter LKW und die kleine blaue Küche standen und uns die lokalen Organisatoren von natur & ëmwelt erwarteten.

Schnell standen Tische und Bänke, die Infostände wurden aufgebaut und die Banner aufgehängt. In der Küche halfen viele fleißige Helferinnen und Helfer beim Schnippeln und schon bald wehte der Geruch von Knoblauch-Suppe mit knusprigen Croutons über den Platz. Die Bänke füllten sich schnell und eine lange Schlange hungriger Menschen zog sich über den Platz. Über 300 Menschen ließen sich die leckere Suppe schmecken. Das französische Fernsehen machte zahlreiche Interviews, filmte die Küche und die Good Food Marcher beim Radeln. Nach diesem erfolgreichen Auftakt fuhr der Großteil der Radlerinnen und Radler weiter Richtung Belgien. Eine kleine Delegation blieb jedoch in Luxemburg um im Landwirtschaftsministerium den luxemburgischen Agrarminister Romain Schneider zu treffen.

Das Treffen mit dem Agrarminister und seinen Kollegen war sehr interessant, der Good Food March wurde präsentiert und die lokalen Partnerorganisationen stellten sich vor. Agrarminister Schneider erklärte, dass für ihn Ernährungssicherheit und faire Preise, ebenso wie der Schutz der natürlichen Ressourcen und der ländlichen Entwicklung im Vordergrund stehen würden. Luxemburg ist europaweit einer der Vorreiter im Bereich Gentechnikfreiheit und lässt keinen Anbau von gentechnisch veränderten Pflanzen zu. Außerdem drückte er seine Freude darüber aus, dass zunehmend Jungbäuerinnen und –bauern Interesse am Anbau heimischer Eiweißpflanzen haben. Er betonte außerdem, wie wichtig es sei, Nahrungsmittelspekulationen zu unterbinden. Er wies jedoch auch darauf hin, dass noch viel Überzeugungsarbeit im Parlament nötig sei um die Vorschläge des EU-Agrarkommissars Dacian Ciolos auf den Weg zu bringen, da inzwischen über 8000 Änderungsanträge vorliegen würden, die in den nächsten Wochen verhandelt werden müssten. Er wolle sich aber dafür einsetzen, dass der EU-Haushaltsanteil, der bisher für die GAP verwendet wurde, in dieser Höhe weiter bestehen bliebe.

Die kleine Delegation des Good Food Marchs fuhr anschließend mit dem Zug weiter bis an die luxemburgisch-belgische Grenze. Nach einigen Kilometern auf dem Fahrrad trafen wir dann auf die anderen Radlerinnen und Radler, die in Weyler mit der Küche auf uns warteten. Nach der willkommenen Stärkung ging es weiter.

Inzwischen war es spät geworden und es wurde deutlich, dass es noch etwas dauern würde bis zu unserem Nachtquartier. Dort wartete schon ein Fernsehteam auf uns, das sich kurzerhand entschied uns entgegenzufahren. In Arlons empfing uns also TV Lux und filmte uns auf verschiedenen Strecken. Mit verschiedenen Teilnehmerinnen wurden Interviews in Französisch, Deutsch und Englisch geführt um auch den europäischen Gedanken des Good Food Marchs und dieser Region stärker zu betonen. Anschließend ging es weiter auf die Asinerie l’O in Habay-la-Vieille, einer Esel-Farm, die mit geistig und körperlich behinderten Menschen arbeitet. Hier wurden wir vom Mouvement Action Paysanne empfangen und man saß noch gemütlich bei Speis und Trank beisammen.

September 14, 2012

Départ de la Good Food March à Calais!

September 14, 2012

The English are coming

Having spent the night on a beach North of Calais, the ‘Roast Beef’ caravan arrived to meet our French counterparts outside Calais Town Hall!

After a flurry of media interest, we followed our leaders from the inspirational ‘Confederation Paysanne ‘ through the countryside, with the French TV cameras in hot pursuit!

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