Archive for September 12th, 2012

September 12, 2012

Über die Mosel nach Luxemburg

Die Nacht war kalt gewesen und es hatte geregnet, doch das Frühstück und heißer Kaffee und Tee wärmten uns. Als wir starteten hatten sich die Regenwolken verzogen und wir fuhren an der Mosel entlang nach Schengen. Dort erwarteten uns die Organisatoren der luxemburgischen Route um uns weiter zu begleiten. Am Denkmal des Schengen-Abkommens machten wir noch einige Fotos und auch die Presse bat noch um einige Bilder am Ufer mit der Schengen-Brücke im Hintergrund. Danach verließen wir bald die Mosel und fuhren wieder die Berge hinauf. Zwischen einigen steilen Etappen gab es aber auch immer wieder längere Abfahrten. Nach einem kurzen aber kräftigen Regenschauer freuten wir uns alle auf die heiße Suppe, die uns unsere Küche mittags an einer alten Römersiedlung servierte. Danach ging es hügelig weiter bis wir den Fluss Alzetter erreichten, dem wir bis zu unserem heutigen Nachtquartier folgten. Dies ist ein Haus der Pfadfinder, wo wir entweder in unseren Zelten draußen oder im Matratzenlager drinnen übernachten können.

September 12, 2012

Von der Saar an die Mosel

Mettlach, wo wir die vergangene Nacht verbrachten, liegt an der Saar. Am Morgen mussten wir also nur noch den Berg hinunterrollen und fuhren dann an der Saar entlang. Landschaftlich schön lag die Saarschleife, eine Haarnadelkurve im Fluss, in tiefhängenden Wolken. Es hatte leicht geregnet, aber inzwischen war die Sonne wieder herausgekommen.

Schon bald verließen wir die Saar und machten uns bereit für die nächste Bergetappe. Steil ging es die Ausläufer des Hunsrücks hinauf. Nach weiteren Hügeln auf dem Plateau trafen wir unsere Küche und freuten uns auf eine Stärkung. Danach ging es mal bergauf mal bergab weiter bis nach Frankreich und durch die Weinberge hinunter an die Mosel. Nachdem wir uns im Gemeindezentrum und dem angrenzenden Campingplatz eingerichtet hatten, besuchten wir Norbert Handrick auf seinem Hof, wo er 300 Mutterschafe hält und Erdbeeren, Kartoffeln und Knoblauch anbaut. Nach einem kleinen Umtrunk mit Erdbeer-Sekt ging es zum gemeinsamen Abendessen zurück in das Gemeindezentrum, wo es heiße Suppe und leckeren Ziegenkäse mit frischem Brot gab. Gemütlich saßen wir noch lange beisammen.

September 12, 2012

Fortuna bringt kein Glück! Aktion vor der BASF-Zentrale

Unseren freien Tag verbrachten wir bei strahlendem Sonnenschein auf dem Karcherhof. Wir nutzten ihn zum Waschen, Ausspannen, aber auch inhaltlich bei einem Vortrag über die Seilschaften der deutschen Gentechnikbetreiber und zur Vorbereitung unserer BASF-Aktion am nächsten Tag.

Am Montag schwangen wir uns dann ausnahmsweise nicht auf die Fahrräder, sondern stiegen in die Autos. Es ging 130 km über die Autobahn nach Ludwigshafen. Nach einer kurzen Besprechung machten wir uns dann auf den Weg zu Tor 2 der BASF.

Unser Protest vor der BASF-Zentrale bezog sich auf die Fortuna, einer geplanten Gentechnik-Speisekartoffel für die Pommes-Produktion. Gemeinsam mit Bäuerinnen und Bauern, Verbraucherinnen und Verbrauchern forderten wir von der BASF einen Stopp des EU-Zulassungsverfahren für Fortuna. Unsere Botschaft: Wir wollen gesunde Kartoffeln von Bauern statt Gen­technik-Risiko-Pommes von BASF. Der Konzern muss seine geplante Gen­technik-Speisekartoffel ‚Fortuna‘ einstampfen und soll lieber Kraft in die Forschung von gesun­den, um­welt­verträglichen Kartoffeln stecken. Das Versprechen von BASF, mit For­tuna ließe sich die Kraut- und Knollen­fäule bei Kartoffeln ‚voll­ständig und dauerhaft verhindern’, überzeugt uns nicht. Die angebliche Resis­tenz der BASF-Kar­tof­fel gegen diese Krankheit beruht nur auf zwei Genen. Wir gehen davon aus, dass die­se Resistenz sehr schnell durchbrochen wird. Natürlich nehmen wir diesen Krank­­heits­erreger im Kartoffelanbau sehr ernst, weil er zu hohen Ertragsverlusten führen kann. Deshalb unterstützen wir die bereits praktizierten, pflanzenzüchterischen Wege, tole­rante Kartoffelsorten gegen Kraut- und Knollenfäule ohne Gentechnik weiter zu entwickeln und deren Anbau.

Wir setzen uns auf unserem Good Food March nach Brüssel für eine bäuerliche und ökologische EU-Agrarreform ein. Die Erzeugung von gesunden Lebensmitteln und eine gentech­nikfreie, umwelt- und klimaschonende Landwirtschaft stehen auf der politischen Tages­ord­nung. Agrarpolitik geht nicht mehr ohne gesellschaftliche Zustimmung – das müssen auch die Konzernstrategen eines Weltkonzerns BASF begreifen.

Nach der Kartoffelaktion ging es mit dem Auto zurück an die Saar nach Mettlach, wo uns die Abtei-Brauerei zum Bio-Bier eingeladen hatte.

September 12, 2012

La Good Food March dans l’Orne!

September 12, 2012

Ting ting! We are heading to Calais

The Brits are on the move!

Having brought in the last of this years harvest yesterday (phew!) and leaving our family farm at the busiest time of year (Sorry Dad!) I am heading down to Dover to meet Sam and Darren to hop over the channel to Calais!

We will be meeting the French group in the morning where there have been rumours of a delicious breakfast! Mmmmm!

I am super excited about sharing ideas, foraged foods, delicious dinners and the French countryside with like minded people over the next few days!

Ting ting! (that’s our bike bells you see!)

More from us soon!

Katie 😉

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Yesterday on Ferry Farm!