Von Straßburg nach Saverne

Mit Sonnenschein starteten wir heute morgen auf dem Gutshof Bussière in Straßburg. Die Fahrradwege in der Stadt waren schlecht ausgeschildert, so dass wir uns an jeder zweiten Kreuzung neu orientieren und auch mal umdrehen mussten und daher relativ lange brauchten um Straßburg zu verlassen. Kurz hinter Straßburg ging es dann aber weiter auf ruhigen Landstraßen durch sanfte Hügel. Auffallend waren dabei die endlosen Maisfelder links und rechts der Straße.

Mittagspause machten wir bei einer kleinen Bio-Gärtnerei. Wir durften die Erdbeer-Pflanzen plündern – eine in den Eimer, eine in den Mund, lecker! Nach dieser willkommenen Stärkung (was würden wir nur ohne unser mobiles Küchenteam tun?) ging es weiter über die Hügel. Da es hier schon sehr lange nicht mehr geregnet hatte und tagelang sehr heiß war, waren die Randstreifen und der Mais auf den Feldern sehr trocken. Gemeinsam mit den Pappeln, die wie Zypressen die Felder säumten, hatten wir den Eindruck dem Mittelmeer ganz nah zu sein.

Unser heutiges Etappenziel war Saverne, ein hübscher historischer Ort am Rande des Nationalsparks Nördliche Vogesen, wo wir von der Stadt und der Confederation Paysanne im Rohan-Schloss empfangen wurden. Nach dem obligatorischen Pressefoto setzten wir uns im Stucksaal des klassizistischen Schlosses zu einem Runden Tisch zum Thema GAP-Reform zusammen. Es ging um den Good Food March, über die Aktivitäten der Confederation Paysanne und regionale Projekte stellten ihre Arbeit in und um Saverne vor. Abends ging es dann zum Betrieb von Jacky Kuntz in Ernolsheim les Saverne, wo für uns gegrillt wurde und wir uns anschließend gemütlich ins Stroh kuscheln können.

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One Comment to “Von Straßburg nach Saverne”

  1. Reblogged this on Germanys next Kabinettsküche und kommentierte:
    Durch’s Elsass … Genuss und Lebensfreude pur … und endlose Maisfelder … Wer frisst den Mais? Die Bresse mit ihren Freilandhühnern ist zu weit weg, denn die Bressehühner werden ausschließlich mit regional angebautem Mais oder Buchweizen gefüttert … In diesem Sinne, weiterhin bon vélo von hier aus …

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