Stop die Schweinefabrik

Auch die zweite Nacht auf der Fischermühle war feucht – der Dauerregen blieb aber diesmal glücklicherweise aus. Erholt stiegen wir um halb neun auf die Räder und fuhren Richtung Rottweil. Begleitet wurden wir von einigen neuen Radlerinnen und Radlern. In Rottweil wurden wir vom B2 Biomarkt begrüßt und zu einem heißen Getränk eingeladen. Danach verließen uns leider einige tapfere MitradlerInnen, die schon seit München dabei waren. Dafür kamen weitere hinzu.

Weiter ging es auf Fahrradwegen Richtung Villingen-Schwenningen. Nach einem Besuch an der Neckar-Quelle erreichten wir dann Bad Dürrheim, wo wir von der “Bürgerinitiative gegen Massentierhaltung auf der Baar und Schweinezuchtfabriken in Bad Dürrheim” begrüßt wurden. Wam Kat und die Fläming Kitchen hatten schon gekocht und nach einer kurzen Stärkung ging es weiter zu Podiumsdiskussion. Der Raum war mit ca. 160 Menschen bis auf den letzten Platz gefüllt. Schwerpunkte der Diskussion waren Massentierhaltung,  Fleischproduktion und die Verantwortung eines jeden Einzelnen beim täglichen Einkauf mitzuentscheiden, was Tierhaltung kosten darf. Vertreten war der Einzelhandel, ProVieh und Landespolitiker sowie ein schweizerischer Bauer. Die anschließende Diskussion wurde angeregt durch viele detaillierte und kritische Fragen aus dem Publikum. Abends nutzten viele Radlerinnen und Radler die wunderbare Gelegenheit ihre müden Knochen und Muskeln in der nahen Therme aufzuwärmen. Übernachten werden wir heute in einer gemütlichen Turnhalle mit tollem Blick ins Grüne.

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