Archive for August, 2012

August 23, 2012

Fête de la Bio, France

Les 14 et 15 août 2012, toute l’équipe de BIO CONSOM’ACTEURS PROVENCE était présente comme chaque année à la grande et très conviviale Fête de la Bio et du Naturel à CORRENS dans le VAR (la 13ème), premier village où tous les agriculteurs sont en BIO ce qui est exemplaire et correspond très bien à l’objectif de “souveraineté alimentaire” que la Good Food March tend à introduire dans la nouvelle PAC (voir www.correns.fr ). A Correns, l’épicerie vend de plus en plus de produits bio, et la restauration scolaire est passée progressivement en bio, sous l’impulsion de Michaël Latz, le maire, membre du comité de soutien national de Bio Consom’acteurs, qui fait figure de précurseur en France ! voir sur http://www.bioconsomacteurs.org/l-association/le-comite-de-soutien

Photo: L’équipe de Bio Consom’acteurs Provence – avec ses amis musiciens sous la banderole Good Food March – a porté la bonne parole pour la bonne agriculture et la bonne alimentation à Correns (Var) le 1er village bio de France!

August 22, 2012

21.8. Ranshofen (Braunau)

Am letzten Tag in Österreich gönnten wir unseren Rädern ein Pause und blieben in Ranshofen bei Braunau. Untätig waren wir aber trotzdem nicht, stand doch eine Tour in der Region, ein Infostand beim Bauernladen und eine Filmvorführung am Tagesprogramm:

Nach einer stürmischen Gewitternacht und einem strategisch ungünstig gewählten Zeltplatz direkt neben einem Stall mit krähendem Hahn waren am Frühstückstisch doch noch einige zerknautschte Gesichter zu sehen. Doch das frischgemachte Brot vom Hof und ein Sprung in den angrenzenden Schwimmteich machten die fehlenden Stunden Schlaf schnell vergessen. Am Vormittag erhielten wir dann noch eine Führung am Schaberlhof in Ranshofen, wo wir uns von den Biokühen die Hände abschlecken lassen konnten und der Bäuerin in der Brotbackstube über die Schulter schauen durften.

Am Nachmittag machten wir uns mit den Rädern auf in die unmittelbare Umgebung, um unsere abendliche Filmvorführung zu bewerben. Neben den Bauernhöfen in der Nachbarschaft besuchten wir auch den Weltladen und den Naturkostladen in Braunau. Beide Geschäfte unterstützen unsere Tour mit Lebensmittelspenden, vielen Dank!

Immer wieder kehrende Themen  bei unseren spontanen Hofbesuchen sind das Bauernsterben und das oft schwierige Übergeben an die nächste Generation. Hier die spontane Meinung eines Bauern:

“Nur jammern bringt aber auch nichts. Förderungen sind immer an Auflagen gekoppelt. Nur die Auflagen sollten die Zukunft der Betriebe sichern und sie nicht in die Schuldenfalle zwingen. Wenn eine Generation nicht investiert fällt das der nächsten Generation auf den Kopf. Allerdings wollen die Eltern auch nicht einen Berg an Schulden übergeben.  Förderungen bedeuten viel bürokratischen Aufwand, aber sind für manche Bauern die bestbezahlten Arbeitsstunden.”

August 21, 2012

Neuhofen – Ranshofen 20.08.

Der heißeste Tag der Good Food March Etappe stand uns bevor. Zum Glück werden auf dem Weg von Ried nach Braunau die Hügel wieder rarer und ein Badesee in der Mitte der Strecke motivierte uns zum Radeln am schon sehr heißen Vormittag. In Neuhofen bei Ried ließen wir uns noch den Weg erklären, wobei die alte Frau auch noch gleich auf eine Hofbesichtigung bestand.

Auf dem Weg nach Braunau lernten wir, dass sich landwirtschaftlich interessierte Menschen nicht nur auf Bauernhöfen, sondern auch auf Tankstellen finden lassen. Unerwartet trafen wir dabei schon mitten im Innviertel auf die erste Bayerin. Als sie erfuhr, dass wir bald auch in Bayern spontan Höfe besuchen würde, wünschte sie uns viel Glück uns schwor uns schon einmal auf die Eigenheiten der bayrischen Bauerndörfer ein. Wir glauben aber weiterhin fest an das Gute im Menschen und in Bayern. ;)

Die Mittagszeit verbachten wir am Wildenauer Badesee. Als die Temperaturen es endlich zuließen verließen wir am späten Nachmittag den dortigen Badesee und besuchten spontan noch einige Bauernhöfe. Die erste Station war ein konventioneller Schweinezucht- und Mastbetrieb. Nach anfänglichen Misstrauen entwickelte sich ein langes Gespräch über artgerechte Tierhaltung, Futtermittelimporte und das Bauernsterben. Auf Empfehlung des Bauern besuchten wir gleich noch den Nachbarbetrieb, wo über 100 Bio-Milchkühe gehalten werden. Der Bauer liefert seine Milch aufgrund der höheren Preise an eine deutsche Molkerei. Interessante neue Eindrücke waren es auf jeden Fall.

Durch einen spektakulären Sturz verzögerte sich unsere Ankunft dann noch einmal, sodass wir erst knapp vor 21 Uhr – geschlaucht aber unverletzt – bei unserer Nächtigungsstätte in Ranshofen bei Braunau ankamen. Dort erwartete uns bereits ein warmes Essen – dankenswerterweise von unseren GastgeberInnen zubereitet!

August 20, 2012

Am 25. August 2012 startet die deutsche Route in München

Bald geht es los: am Samstag, den 25.8.2012 macht sich auch die deutsche Route des Good Food Marchs auf den Weg nach Brüssel. Auftaktveranstaltung auf dem Münchener Odeonsplatz wird eine “Teller statt Tonne”-Aktion gegen Lebensmittelverschwendung, organisiert von Slow Food Deutschland und zahlreichen Partnern. Los geht’s um 13 Uhr, der Startschuss zum Good Food March fällt um 15 Uhr! Wir freuen uns auf euch!

August 20, 2012

17.-19.08 Isabel fietst tocht

Klaar voor het vertrek uit Uithuizermeeden In gezelschap van Wiebe van der Ploeg, statenlid provincie Groningen en uitgezwaaid door RTV Noord is op 17 augustus de tocht van Uithuizermeeden naar Brussel gestart. De eerste etappes gingen vanaf het BD-tuinbouwbedrijf ‘De Eemstuin’ via Flobus in Kiel-Windeweer (biologische bloemen- en kruidenzaden) en Speelman in Gasselternijveen (BD-pluimveebedrijf) naar Hansketien in Mantinge (BD-Geitenboerderij).

Tijdens de rondleidingen op de bedrijven konden de deelnemers hun eigen indruk van het bedrijf uitwisselen met de boeren en boerinnen. Isabel Duinisveld (volg haar op twitter @isabelduinisvel) de initiatiefneemster van de tocht vertelt over de startrondleiding op haar eigen bedrijf De Eemstuin:

“Prachtig om een rondleiding te geven waarbij je weet dat mensen gericht zoeken naar een dynamiek. Dan ga je niet alles laten zien van het bedrijf maar zoek je zelf de kracht op, de dingen die er voor jou toe doen.

Verder vanuit GasselternijveenDe woorden en beroepen die daar bij gezien werden, een greep:
ontdekken, toepassen: kok
diversificeren en samenwerken: opvoeder naar volwassenheid
verkleindend vergroten: kunstschilder
overzicht houdend evenwicht bewaren: coach/ onderwijs
activerende deskundigheid; mogelijk bij alles oergevoelens, verkleinend verzorgen: BD-tuinder
visie hebben, verandwoordelijkheid voelen: musici
bewustzijn, bij je kern blijven
regelmaat en eigen wijze

Prachtige woorden en ook mooi om te lezen wat de mensen uit hun eigen leven hierin tegenkomen, wat het met hen doet. Ik voel een grote verbondenheid met deze mensen, ze hebben mij en mijn bedrijf echt gezien.”

De tocht gaat de komende weekenden verder naar het zuiden. Zie voor de route en voor een verslag van de tocht: www.bdvereniging.nl

August 20, 2012

Schlüsslberg – Neuhofen 19.8.

Der große Andrang bei der Fotoaktion am Vormittag verzögerte unseren Aufbruch von Schlüsslberg bis knapp vor Mittag. Dafür entstanden aber sehr herzeigbare Fotos mit den Wünschen und Forderungen an die zukünftige EU-Agrarpolitk.

Wetterbedingt steuerten wir rund um die Mittagszeit den nächstgelegenen Badesee bei Weibern an, wo wir uns und unseren Fahrrädern eine Pause im Grünen gönnten. Auch dem Dorfwirt in Hofkirchen an der Trattnach statteten wir einen Besuch ab, um im schattigen Hof die Mittagshitze zu überbrücken.

Sobald es die Hitze zuließ, nahmen wir die Tagesettappe nach Neuhofen bei Ried im Innkreis in Angriff.
In der Innviertler Hügellandschaft zeigte sich wer vor dem Good Food March schon brav die Wadln trainiert hatte. Die Kombination aus Hitze und das ständige Bergauf-Bergab (vor allem das Bergauf!!!) machte diese Route zum bis jetzt anspruchsvollsten Tag der Tour.
Trotz der Strapazen ließen wir es uns nicht nehmen, spontan noch einige Bauernhöfe anzufahren, um Meinungen zur Agrarpolitik und der GAP Reform einzuholen. Doch so mancher Hofbesuch stellte sich als kurios heraus, denn wie wir erfuhren, versteckt sich nicht hinter jedem Vierkanter ein wirtschaftender Betrieb. Entweder waren die Nutzflächen verpachtet oder gar schon zum Golfplatz umfunktioniert. Höchste Zeit also, dass wir uns in Brüssel für ein Ende des Hofsterbens einsetzen!

August 20, 2012

Fraham – Schlüsslberg 18.08

Heute ist unser äußerst dynamisches Team (einige vorübergehende AussteigerInnen, Neuankömmlinge und WiedereinsteigerInnen) vom Gurkerlhof Pflügelmeier zum Achleitner geradelt, um dort eine kulinarische Führung durch den Verkaufsmarkt zu genießen. Mit eigenen Augen durften wir sehen, wo und wie unsere Gemüsekisterl abgepackt werden! Sehr angetan waren wir von der natürlichen Kühlung und Klimatisierung der Büroräumlichkeiten durch Pflanzen, die nicht nur ökologisch vorbildlich, sondern auch optisch beeindruckend ist.

Nach einer ausgiebigen Shopping-Tour durch den Biohof Achleitner und einer durchaus ansehnlichen Menge an erbeuteten Biolebensmitteln im Gepäck haben wir uns auf den Weg zum nächstbesten Badesee gemacht. Einige Umwege und falsche Abzweigungen später sind wir dort schließlich doch noch angekommen: Erschöpft, hungrig und frohen Mutes.

Ausgeruht und immer noch voller Tatendrang radelten wir durch eine wunderschöne Landschaft weiter Richtung Schlüsselberg, zum Biohof Malzer. Dort wurden wir mit süffigem, selbst gemachtem Most empfangen und durch den äußerst beeindruckenden Hof und die umliegenden Wiesen, Gemüse- und Obstgärten geführt. Wir diskutierten über Agrarpolitik, beobachteten die Bienen bei ihren Bienenstöcken, kosteten verschiedene Beeren und Früchte, bewunderten die vielfältigen Tomatenpflanzen und suchten uns schließlich das allerschönste Platzerl für unsere Zelte. Während zu späterer Stunde unser Gaskocher einfach nicht funktionieren wollte, wurden wir unerwartet mit einer hervorragenden Dinkel-Gemüse-Pizza bewirtet, die jede italienische Mamma beeindruckt hätte.

 

August 20, 2012

Linz – Fraham 17.08.

Um 12 Uhr mittags startet am Linzer Hauptplatz mit einem Infostand der Good Food March aus Österreich. Nach dem Besuch des Bauernmarktes und kurzem, jedoch intensivem (35 Grad Außentemperatur, gefühlte 45 Grad) Fotoshooting radelten wir mit unseren Fahrrädern los. Über den Donauradweg fuhren wir den gewaltigen Strom aufwärts Richtung Ottensheim. Dort besuchten wir, bei deutlich milderen Bedingungen, den nächsten Bauernmarkt. Bei Gesprächen mit Bäuerinnen und Bauern, sowie MarktbesucherInnen hatten wir die Möglichkeit regionale Produkte zu verkosten.

Danach ging es, nach kurzem „Donau-Badestopp“ auf eben diesem Radweg weiter stromaufwärts bis zum Kraftwerk Willering, bei welchem die Donau gequert wurde und wir unsere Reise nach Fraham bei Eferding fortsetzten. Dort durften wir bei der Familie Pflügelmeier unsere Zelte auf einem Biohof aufschlagen. Nach einer sehr spannenden Hofführung und gemeinsamen kochen, wurde mit vollen Bäuchen über Landwirtschaft und Ernährung diskutiert.

August 17, 2012

Good Food March in Poznan – drumming at the opening of Transatlantyk Film Festival

August 15th – Over 300 people took part in Good Food March event in Poznan, Poland – Drumming for the World Without GMOs and for the global survival of the bees. The event was possible thanks to personal involvement of the Oscar Award winner Jan A.P. Kaczmarek – internationally renowned composer who has written the scores for over 50 feature films and documentaries.

In the protest participated British environmentalist – Graham White. G. White said: “”When I met Jan Kaczmarek in London, he told me that Transatlantyk was a ‘Festival of Ideas’, as well as of film, and that I could bring my message to a wider audience in Poznan.   I told him that, on the issue of the pesticide catastrophe, the Scientists have completely failed us: they have failed to protect bees, birds and wildlife from global extermination; they have collaborated in the poisoning of the human food chain; they have failed to protect the unborn child in the womb from nerve-gas agents.  Scientists have sold themselves to the corporations; they have silenced themselves by stuffing their own mouths with bundles of cash.  The politicians have failed us; the so-called regulators, the EU – all of them are wallowing like pigs in the money-trough, filled by the corporations; the stench of corruption fills the corridors of the EU and of every national parliament.

More events are planned in Poland in the next few weeks. Find out when, what and where:

http://www.goodfoodmarch.eu/dates-map.html

August 8, 2012

“Taste and support good food!” – Bucharest

August 7th 2012:  On a warm summer’s evening in Bucharest, Re.Generation organized an evening of food and photos in the Romanian capital. The event called “Taste and support good food!” took place in a newly opened venue in the center of Bucharest, called Dianei 4, which supports different alternative projects.

Participants were invited to sample local products, and have their photo taken with their message for the EU institutions about the future agricultural policy they want to see in Europe. These will be used as part of the EU-wide Good Food March photo action and added to the photo album that will be delivered to EU institutions on September 19th in Brussels – the final day of the march.

There were tomatoes, cucumbers, 3 types of bread, gingerbread and apples from small farmers located in Bucharest and a village in Transylvania. Two additional small producers asked to join the event and bring their products to support the project! So there were more tomatoes, yellow melon and quail eggs. For the event, the organisation printed flyers with information on the CAP and discussions were held on the march and the reform process.

More information about the event in Bucharest can be found here: